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Er fürchtet weder Grippe noch Teufel Trotz körperlicher Schwächung - Billi Godoy siegt in Cinco Saltos durch TKO
Der Kampf stand auf der Kippe - was zunächst nicht einmal Manager Hansi Neuner im fernen Europa wusste. Billi Godoy verschwieg nämlich, dass er sich im zur Zeit winterlichen Argentinien eine Grippe mit hohem Fieber eingefangen hatte, vor dem Fight gegen seinen Landsmann Adrian Marcelo Nieva, genannt "El Demonio" (der Teufel), Tag für Tag Kräfte lassen musste.
Geschwächt zum TKO-Sieg: Billi Godoy (rechts).
"Ich hab's von seiner Freundin erfahren, ihn angerufen und angefleht, er soll bloß nichts riskieren", trieb es schließlich Neuner die Schweißperlen auf die Stirn. "El Nino" kannte mit sich selbst allerdings kein Mitleid. Vier Stunden vor dem Ringduell marschierte er zum Arzt, holte sich von dem das Okay für den Fight vor 5000 Zuschauern in der Arena von Cinco Saltos ab.
 "El Nino" war gegen Nieva stets obenauf.
Und machte dann mit dem "Teufel" kurzen Prozess. "Zum Glück", atmet Mentor Hansi Neuner durch, "denn wer weiß, ob er mit der Grippe in den Knochen die vollen acht Runden durchgehalten hätte." Das dürfte sich auch Billi gedacht haben. Jedenfalls schickte er seinen Gegner in der dritten Runde zu Boden. Zwar konnte sich dieser noch einmal auf die Beine stemmen. Nach einem weiteren Schlaghagel des PRO-BOXING-AUSTRIA-Profis stoppte der Ringrichter das ungleiche Gefecht aber vorzeitig.
 Interview mit dem Sieger: Billi Godoy machte kurzen Prozess.
Jetzt ist erstmal Regeneration angesagt, wobei Godoy nicht viel Zeit zum Erholen bleibt. Schon in rund drei Wochen wird er in Argentinien nämlich wieder in den Ring steigen. |